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Kirche

Wir begrüßen Sie herzlich in unserer St. Nicolai-Kirche in Hannover-Bothfeld. Gönnen Sie sich Ruhe und Besinnung: Unsere Kirche hilft Ihnen dabei.

Der heilige Nikolaus war der Schutzpatron der Schiffer und Reisenden sowie der Hilflosen: der Gefangenen, Kinder, Armen und Kranken. Unsere Kirche trägt den Namen St. Nicolai: mit „c“ geschrieben. Das kommt von der Form des lateinischen Genitivs Nicolai (ecclesia sancti Nicolai, Kirche des Hl. Nikolaus).

Der Name Bothfeld ist seit 1274 bekannt. Seit 1288 ist von der St. Nicolai-Kirche die Rede. Wir befinden uns also auf historischem Grund und Boden!

1776 erhielt der Turm, bereits Wahrzeichen des ältesten Kirchleins, ein größeren Langhaus. Dieses erweiterte Gotteshaus diente den Menschen fast 150 Jahre.

Unsere heutige Kirche wurde am 29. Oktober 1911 eingeweiht. Baumeister war Eduard Wendebourg (1857 - 1940), ein Schüler von Conrad Wilhelm Hase. Wendebourg war fast nur im sakralen Bereich tätig, etwas mehr als 200 Aufträge hat er ausgeführt.

Bemerkenswert ist, dass er für den Neubau der Kirche nur wenige Auflagen vom Bauherrn erhielt: 650 Sitzplätze, davon höchstens ein Drittel auf der Empore, Orgelfläche 3 x 3,50 m, Sakristei 5 qm, Altarraum 30 qm mit umgehbarem Altar. Der Turm sollte unberührt bleiben, das Baumaterial Bruchstein sein (es ist Kalkstein aus dem Süntel), und das Baukapital war mit 80.000 bis 100.000 Mark damaliger Währung festgesetzt.

Die treibende Kraft des Kirchbaues war Pastor Carl Schütte, seit dem 17.12.1893 im Amt, gestorben am 17.8.1930 und auf dem Friedhof in der Ebelingstraße begraben. Er diente der Gemeinde 37 Jahre.

Den für ein Dorf ziemlich „aufwendigen Neubau“ soll er bei der Einweihung etwa wie folgt gerechtfertigt haben:

„In der jetzigen Zeit, wo man lieber Paläste als Kirchen baut, wo durch Theater und Tanzsäle den Menschen das Wort Gottes genommen wird, da soll man Kirchbauten nicht in den Winkel stellen. An die Straßen, da, wo sie gesehen werden müssen, da sollen die Kirchen stehen, auch nicht einfach hergerichtet, sondern prächtig ausgeputzt dürfen die Gotteshäuser sein, damit sie nicht übersehen werden können von denen, die das Kirchengehen verlernt haben.“

St. Nicolai wurde im historisierenden Stil der Jahrhundertwende gebaut. Vorbild für den Baukörper war die frühmittelalterliche Neoromanik und für die Dekorationen und Innenausstattung der damals verbreitete Jugendstil.

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St. Nicolai Aktuell

GemeindeLeben Nr. 80  zum Online-Lesen

Oktober / November 2017

 

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